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Mehr Informationen im Medien-Communiqué der Stadt Thun
Ein Fluss, der den Raum aufwertet
Das Aarewasser-Projekt und stabilisierende Massnahmen sorgen für eine durchgehende Gestaltung des Uferweges im Wirtschaftspark.
Verbauungen und Umleitungen der Zuflüsse führen dazu, dass die Sohlenerosion der Aare zwischen Thun und Bern ständig zunimmt. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel und zerfallen die Uferbauwerke. Zur Stabilisierung der Flusssohle und für den weiteren Hochwasserschutz haben der Kanton Bern, die 18 Aare-Anliegergemeinden und die Schwellenkorporation „Aare-Zulg-Korrektion“ das Projekt «Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun-Bern» lanciert. Ziel dieses kantonalen Wasserbauplanes ist, der Aare mehr Raum und Material zurück zu geben. Im Bereich des Wirtschaftsparks – von der Mündung der Zulg an aufwärts – ist deshalb eine Erneuerung der Uferanlagen mit Natursteinblöcken geplant. Relevant für diese Planungen ist das bestehende Bauverbot im Gewässerraum, der einen Mindestabstand von 21 Metern zur Aare vorschreibt. Damit lässt sich der Uferweg durchgehend natürlich gestalten und das Gebiet zusätzlich aufwerten.



